Telefon 030 23 54 55 45 Videosprechstunde
Akutsprechstunde Neurologie
Schnell zum Neurologen

Sie haben neurologische Symptome und wollen nicht lange auf einen Termin warten?

Oder Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Symptome neurologischer Art sind und wollen eine rasche „Gefährdungseinschätzung“? Sie haben Kopfschmerzen, Schwindel, Gangunsicherheit, Taubheitsgefühle, Muskelschwäche o.a. und wollen eine Behandlung jetzt und nicht erst in 2 Wochen?

Wir bieten Ihnen für diese Situationen eine Akutsprechstunde an. Es handelt sich dabei um eine allgemeinneurologische Sprechstunde. Alle 3 Ärzte besitzen langjährige Erfahrung in der neurologischen Akutmedizin.

Aktuell habe wir Mittwochs und Freitags bei Dr. Jens-Eric Röhl Zeiten für eine neurologische Akutabklärung freigehalten. An den anderen Tagen können wir ebanfalls nacH Absprache Akuttermine einplanen.

In unserer Akutsprechstunde können wir uns ein erstes Bild machen. Neben einer Anamnese und einer kompletten neurologischen Untersuchung haben wir auch die Möglichkeit, wichtige Untersuchungen direkt durchzuführen, wie z.B. die Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Arterien.

Bitte rufen Sie vorher an zur Terminvereinbarung. Wann immer es möglich ist, werden wir versuchen, Ihnen einen zeitnahen Akuttermin anzubieten.

Natürlich kann ich vor dem Hintergrund meiner Erfahrung in einer großen Universitätsklinik, der Mitarbeit in der MS-Forschungsgruppe und im MS-Zentrum der Charité sowie in der Akutneurologie (Rettungsstelle) und im Konsiliardienst viele weitere neurologische Krankheitsbilder behandeln.

Eine Auswahl von Krankheitsbildern, die ich häufig in meiner Praxis untersuche und behandle:

Multiple Sklerose, Myelitis, Optikusneuritis und weitere neuroimmunologische Erkrankungen.

  • Diagnostische Abklärung: alle notwendigen Untersuchungen können ambulant in der Praxis durchgeführt werden (auch Lumbalpunktionen). Ein Krankenhausaufenthalt ist hierzu oft nicht nötig.
  • MS: Bei Verdacht auf Schub zeitnaher Termin zur Untersuchung, Beratung und ggf. raschen Therapieplanung.
  • MS Schubtherapie: rasche Planung der Infusionstermine für Schubtherapie.
  • MS Langzeittherapie: Zeit für eine differenzierte Beratung.
  • Verlaufskontrolle: ambulante Durchführung der notwendigen Untersuchungen.
  • In bestimmten Situationen: Falls eine stationäre Therapie doch nötig ist, biete ich auch eine gute Zusammenarbeit und Abstimmung mit zertifizierten MS-Zentren an neurologischen Kliniken an.

Kopfschmerzen, Migräne, Spannungskopfschmerz, Clusterkopfschmerz, Zervikogene (d.h. von der Halswirbelsäule ausgehende) Kopfschmerzen, medikamenteninduzierte Kopfschmerzen und trigemino-autonome Kopfschmerzen.

  • Wussten Sie, dass die internationale Kopfschmerzgesellschaft über 100 Arten von Kopfschmerzen unterscheidet? Und dass eine genaue Diagnose wichtig für eine effektive Behandlung ist?
  • Mein Ansatz: gründliche Abklärung und soweit möglich immer zuerst nicht-medikamentöse Therapiemaßnahmen einsetzen.
  • Miteinbeziehung integrativer Therapiemaßnahmen wie Neuraltherapie (selbst) und Akkupunktur (über mein Netzwerk möglich).
  • Abklärung: neurologische Untersuchung zur Unterscheidung gefährlicher vs. nicht-gefährlicher Kopfschmerzursachen.
  • Akuttherapie, inkl. Infusionstherapie, Nervenblockaden.
  • Prophylaxe bei häufigen Kopfschmerzen nach aktuellem Wissensstand, auch Anwendung neuer Verfahren wie Botox bei chronischer Migräne.

Schwindel, Gangstörung, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörung

  • Diagnostische Abklärung: zeitnahe Terminvergabe zur neurologischen Untersuchung, genaue Untersuchung auch des zentral-vestibulären Systems.
  • Drehschwindel: Hier stellt sich oft die Frage: steckt eine Ursache im Innenohr dahinter (Gleichgewichtsorgen, sozusagen HNO-Bereich) oder eine Ursache im Nervensystem (Gleichgewichtsnerv, Gleichgewichtszentren im Gehirn, sozusagen Neuro-Bereich).
  • Akuter Schwindel: Bei der Frage, ob ein Schlaganfall dahintersteckt, wurden in den letzten Jahren in der Neuroforschung rasch durchzuführende und zuverlässige neurologische Tests beschrieben – anders als noch vor ca. 10 Jahren kann hier ein entsprechend geschulter Neurologe in der Regel rasch klare Aussagen treffen sowie die weitere Behandlung entsprechend geplant werden.
  • Lagerungsschwindel, gutartiger Lagerungsschwindel, BPLS: erkennen und mit Lagerungsmanövern effektiv behandeln.

Fazialisparese, Gesichtslähmung

  • Rasche Abklärung: In der Akutsituation sind alle notwendigen Abklärungen, auch Lumbalpunktion ambulant sicher durchführbar

Bitte beachten Sie: Dies ist nur eine Auswahl. Einige Symptome oder Krankheiten habe ich in den obenstehenden Texten nicht aufgezählt, da sie teilweise nur selten vorkommen, andere wiederum, weil darüber bereits viele gute Informationen im Internet zu finden sind. Natürlich kann ich als Facharzt für Neurologie mit Ausbildung in einer großen Universitätsklinik auch zahlreiche andere Untersuchungsmethoden der Neurologie mit entsprechendem Standard anbieten: Messuntersuchungen wie SEP, VEP, EEG und weitere neurologische Tests wie Gedächtnistests oder Demenztests etc. Um eine gute Behandlung bieten zu können, halte ich es für sehr wichtig, seine Grenzen zu kennen. Für einzelne vertiefende Untersuchungen und Therapien arbeite ich daher mit Kollegen zusammen, die sich darauf spezialisiert haben. Bei Fragen zu bestimmten Untersuchungen sprechen Sie mich gerne an.

Orbitasonographie: Die Ultraschalluntersuchung des Sehnervs ist eine einfach durchzuführende Methode, um einen erhöhten Hirndruck festzustellen. Dies ist wichtig z.B. bei dem sog. Pseudotumor Cerebri (eine seltenere aber wichtige, weil behandelbare Kopfschmerzursache).

Die Untersuchung mit Ultraschall erweitert die neurologische Diagnostik bei vielen Erkrankungen. 

Bei Kopfschmerzen helfen spezielle Ultraschallmethoden wichtige Fragen zu beantworten. 

Eine Frage bei Abklärung von Kopfschmerzen ist immer, ob es Hinweise auf eine potentiell gefährliche Ursache gibt. Da eine Reihe potentiell gefährlicher Ursachen von Kopfschmerzen mit dem Gefäßsystem, d.h. den Arterien und Venen im Kopfbereich zu tun hat, kann eine Ultraschalluntersuchung hier wichtige Erkenntnisse liefern (medizinische Diagnosen, welche Kopfschmerzen verursachen können und gut mit Ultraschalltechnik diagnostiziert werden können: Dissekat, Arteriitis temporalis, erhöhter Hirndruck). 

Eine Ultraschalluntersuchung ist lediglich ein Baustein der Abklärung von Kopfschmerzen. 

Eine ausführliche Anamnese und neurologische Untersuchung sind die Basis der Abklärung von Kopfschmerzen; dafür ist genügend Zeit eingeplant. Je nach Befund kommen ggf. weitere Untersuchungen (am häufigsten ein Kopf-MRT) zum Einsatz. Wir nehmen uns nach der Untersuchung die Zeit, Ihre Fragen zu beantworten. Gerade wenn Kopfschmerzen länger bestehen und Vorbehandlungen bereits erfolgt sind: Oft ist ein schrittweises Vorgehen sinnvoll, um die beste Therapie (wir setzen sowohl medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Therapien ein) für Ihre individuelle Situation zu finden. 

Untersuchung A. occipitalis

Durch eine erweiterte Ultraschalluntersuchung kann ein genaueres Bild der Ohr-nahen Arterien gemacht werden. Dies ist wichtig bei Tinnitus, da hier in einigen Fällen Arterienveränderungen dahinter stecken können. 

Ein Ohrgeräusch, med. Tinnitus, ist ein häufiges und störendes Symptom. Oft findet man hierfür keine Ursache und daher ist auch eine ursachenorientierte Therapie schwierig. Die Diagnostik und Behandlung bei Tinnitus ist überwiegend dem Fachbereich HNO zuzuordnen. 

Eine wichtige Ausnahme bildet der pulsatile Tinnitus. Betroffene beschreiben dies oft so, daß sie ihren „Pulsschlag hören“. Dies ist wichtig weiter abzuklären, da es bei pulssynchronem Tinnitus behandelbare Ursachen gibt. 

Hier kann es sein, daß Veränderungen der Arterien oder Venen ursächlich sind. Beispielsweise eine Arterienverengung oder eine Kurzschlußverbindung zischen Arterie und Vene. Ein „Kurzschluss“ zwischen Arterie und Vene wird an dieser Stelle als Fistel bezeichnet. Hier leistet ein genauer Gefäßultraschall wichtige Dienste bei der Tinnitus-Diagnostik. Die Untersuchung sollte dafür auch die ohrnahen Arterien erfassen, sowohl außerhalb (erweiterte Untersuchung der extrakraniellen Arterien) als auch innerhalb (transkranielle Untersuchung) des knöchernen Schädels.

Sie wollen einen Untersuchungstermin zur Abklärung bei Ohrgeräusch?
Vereinbaren Sie gerne einen Termin.

Schwindel kann viele Ursachen haben. In manchen Fällen kann Schwindel auch ein Vorbotensymptom eines Schlaganfalls sein. Mit einer genauen neurologischen Untersuchung inklusive einer Ultraschalluntersuchung helfen wir, die Ursache des Schwindels zu klären.

Die Parenchymsonographie ist eine mittlerweile etablierte Untersuchungsmethode bei V.a. Parkinson. Die Abgrenzung eines „Parkinsonzitterns“ von anderen Formen des Händezitterns ist damit gut möglich.

 

Die Hände zittern? Dies macht sich bemerkbar z.B. beim Halten einer vollen Tasse? Oder beim Schreiben?

Die häufigsten Ursachen eines Händezitterns sind medizinisch nicht gefährlich und meistens gut behandelbar. Händezittern kann auch ein Symptom einer  Parkinsonerkrankung sein.

Mit modernen Ultraschallgeräten ist eine genaue Darstellung auch bestimmter Hirnareale (Substantia nigra) möglich. Hier können bei Patienten mit Morbus Parkinson häufig typische Veränderungen schon in der Frühphase gesehen werden. 

Die Ultraschallmethode ist schnell durchführbar und stellt auch keine Belastung für den Körper dar. Als einfach durchzuführende Untersuchung bietet sich daher die Substantia nigra Sonographie als Untersuchung bei V.a. Parkinson an. Bei uns in der Praxis bietet Dr. Jens-Eric Röhl diese Untersuchung an.

Ein Pseudotumor Cerebri ist eine zwar seltene, aber aus der Sicht des Neurologen wichtige, weil behandelbare Kopfschmerzursache.

Zur sicheren Diagnose ist eine Druckmessung des Nervenwasser nötig. Hierzu erfolgt eine Lumbalpunktion, woraufhin an die Kanüle eine Druckmess-Sonde angeschlossen wird. 

Die Ultraschalltechnik bietet hier in vielen Fällen eine sichere Alternative. Eine Ultraschallsonde wird vorsichtig auf das geschlossene Auge aufgesetzt. Am Augenhintergrund ist der Sehnerv im Ultraschall sichtbar. Der Sehnerv ist umgeben von einer Sehnervenscheide. Diese wird ausgemessen. Diese Messung wiederum läßt Rückschlüsse zu auf den Druck im Kopfinneren, den sog. Hirndruck.

Was sind typische Symptome eines Pseudotumor Cerebri?

  • andauernde Kopfschmerzen
  • die Kopfschmerzen sind oft stärker im Liegen als in der aufrechten Position
  • Sehstörungen
  • Ohrgeräusch.

Betroffen von einem Pseudotumor Cerebri (PTC) sind statistisch gesehen meist junge Frauen. Wichtigster Risikofaktor für einen PTS ist Übergewicht. Auch Medikamente können einen PTC verursachen.

Die Orbitasonographie eignet sich sowohl zur Diagnosestellung als auch zur Verlaufsuntersuchung.

In der Neurologie geht es bei akuten Symptomen oft um die Frage, ob ein Durchblutungsproblem der hirnversorgenden Arterien vorliegt.

Die Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Arterien ist eine zuverlässige, rasche und sichere Möglichkeit, dies zu überprüfen.

In der Akutsprechsstunde haben wir die Möglichkeit, dies zeitnah abzuklären.

An dieser Stelle nochmals der Hinweis:
Bei akut aufgetrenenen Schlaganfallsymptomen wählen Sie bitte die 112!
Es zählt jede Minute. Mit einer sog. Lysetherapie können bis 4,5 Stunden (in Audsnahmefällen etwas länger) nach Symptombeginn die Gefäße wieder eröffnet werden. Dies kann nur im Krankenhaus angeboten werden.
Wie erkenne ich einen Schlaganfall?

Aktuell habe wir Mittwochs und Freitags bei Dr. Jens-Eric Röhl Zeiten für eine neurologische Akutabklärung freigehalten. An den anderen Tagen können wir ebanfalls nacH Absprache Akuttermine einplanen.

Bitte rufen Sie vorher an zur Terminvereinbarung. Wann immer es möglich ist, werden wir versuchen, Ihnen einen zeitnahen Akuttermin anzubieten.

Zur Beratung oder direkt für eine Therapie können sie hier einen Termin vereinbaren.
Sie möchten etwas über unsere Praxis und das Ärzteteam erfahren? Klicken Sie hier!