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Sport & Neurologie
Schmerzen, Kribbeln... beim Sport
Technikfortschritt und Forschungsergebnisse der letzten Jahre haben zu einer echten Bereicherung im Alltag geführt. Mit Hilfe moderner Ultraschallgeräte ist an Armen und Beinen schmerzfrei und in kurzer Zeit eine lückenlose Untersuchung der Nerven möglich. Ob ein Nervenproblem vorliegt oder nicht, kann damit rasch gesehen werden.
Wiederkehrende Schmerzen sind nicht immer ein Problem der Muskeln, Sehnen oder Gelenke. Auch eine Nervenreizung oder eine Nervenverletzung kann dahinter stecken. Nervenprobleme sind im Verhältnis zu muskulären Ursachen zwar deutlich seltener aber nicht weniger wichtig. Da Nervenschäden nur recht langsam regenerieren, können sie im Vergleich zu Muskelverletzungen weitaus schwerwiegender sein. Hier lohnt eine gezielte neurologische Diagnostik, um festzustellen, ob ein Nervenproblem dahintersteckt. Wenn ja, sollte eine Behandlung möglichst schnell erfolgen. Es gilt: Je früher erkannt, desto besser die Heilungsaussicht.

Die genaue Diagnostik erfordert den Einsatz spezialisierter Untersuchungstechniken (NLG, EMG, Nervenultraschall). Zudem sind sport-spezifische Aspekte wichtig. Eine Besonderheit beim Sport liegt in der oft hohen Anzahl gleichförmiger repetitiver Bewegungen oder der hohen mechanischen Belastung einzelner Gliedmaßen/Gelenke (an denen auch Nerven verlaufen). Diese Punkte müssen bei der Untersuchung berücksichtigt werden. Je nach Sportart können verschieden Nerven betroffen sein. Eine genaue Betrachtung soll helfen, die Ursache zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern, um Langzeitschäden der Nerven zu vermeiden.

Eine effektive und nachhaltige Therapie beruht meist auf einem guten interdisziplinären Teamwork. Eine enge Abstimmung mit dem Behandlungsteam – falls gewünscht mit zuweisendem Arzt, Sportmediziner, Orthopäde, Teamarzt, Trainer, Physiotherapeut oder Osteopath – ist uns daher sehr wichtig.

An verschiedenen Stellen im Körper können Nerven eingeengt bzw. gereizt sein. Manchmal ist dies von „orthopädischen Ursachen“ nur schwer zu unterscheiden. Ein genauerer Blick lohnt sich besonders bei:

  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Ellbogenschmerzen
  • Tennisellbogen
  • Schmerzen im Handgelenk oder der Hand
  • Schulterproblemen
  • Leistenschmerzen
  • Fuß- oder Fersenschmerzen
Durch den Nervenultraschall haben sich die neurologischen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten in den letzten Jahren deutlich erweitert. Ein paar konkrete Beispiele: Auch Nerven, die mit NLG/EMG oft nur ungenügend untersucht werden konnten (z.B. der Radialisast im Supinatortunnel oder die Nerven im Leistenbereich und Tarsaltunnelbereich) sind mit der neuen Methode des Nervenultraschall sehr gut einsehbar.
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